Hochschule Harz: Einstieg ins digitale Sommersemester

Hochschule Harz: Einstieg ins digitale Sommersemester

Positivtrend bei Neueinschreibungen an der Hochschule Harz setzt sich fort

Knapp 200 Erstsemester-Studierende per Videokonferenz begrüßt

(harz-infos) Das aktuelle Sommersemester ist auch an der Hochschule Harz kein gewöhnliches, der Start erfolgte nach Ostern rein digital. Am 6. April wurden per Videokonferenz 193 Erstsemester-Studierende begrüßt. Am Halberstädter Fachbereich Verwaltungswissenschaften beginnen rund 50 Neu-Immatrikulierte ihr Studium. In Wernigerode streben ca. 140 Anfänger einen Bachelor- oder Master-Abschluss an den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaften sowie Automatisierung und Informatik an. Die Hochschule Harz verzeichnet damit mehr Erstsemesterstudierende als im letzten Sommersemester.

Bereits damals konnte sich die junge Bildungseinrichtung, die dieses Jahr ihren 30. Geburtstag feiert, über die höchste Zahl an Neueinschreibungen seit zehn Jahren freuen. Aus ganz Deutschland sind derzeit über 3.100 Studierende immatrikuliert, viele in berufsbegleitenden oder dualen Programmen; auch über 200 internationale Studierende aus mehr als 40 Nationen gehören dazu.

Rektor Prof. Dr. Folker Roland freut sich über die hervorragenden Zahlen, betont jedoch: „Wir befinden uns nach wie vor in außergewöhnlichen Zeiten, die uns bei der Planung von Studium, Lehre und Prüfungen vor Herausforderungen stellen.“ Dass derzeit kein studentisches Leben und kaum persönlicher Austausch abseits von Videokonferenzen möglich ist, bedauert er sehr: „Als kleine Hochschule zeichnen uns eine familiäre Atmosphäre und ein lebendiger Campus aus. Das fehlt jetzt, aber das Pandemiegeschehen gibt uns den Rahmen vor. Wir sind weiter davon überzeugt, dass wir Präsenzveranstaltungen vom Infektionsgeschehen abhängig machen müssen.“ Er setzt auf Transparenz, Klarheit und offene Kommunikation, um das „dritte Corona-Semester“ zu meistern.

Der Studierendenrat blickt optimistisch auf die kommenden Monate: „Wir können auf engagierte Hochschulmitarbeiter bauen. Es gab an vielen Stellen gut kommunizierte studierendenfreundliche Lösungen und engen Austausch mit den Professorinnen und Professoren. Natürlich war nicht alles perfekt, aber daraus können wir gemeinsam lernen und diese Erkenntnisse in zukünftige Semester einbringen“, so Julius Schoepke, Vorstandsmitglied im Studierendenrat und Master-Student am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften.

Quelle und Bildquelle: Hochschule Harz, 09.04.2021

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